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Clostridium-difficile-Infektion

Clostridium-difficile-Infektion

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Sale Ausverkauft

Beispielbefund

Anleitung Entnahme der Blut-/Stuhlprobe

Screeningtest auf Clostridium-difficile-Infektion bei Magen-Darm-Beschwerden besonders bei chronischen Durchfällen, Abdominalschmerzen und Bauchblähungen
  • Fragebogen zum Ausfüllen über persönliches Kundenkonto
  • Schnelle und einfache Probenentnahme zu Hause
  • Ausführlicher Laborbericht mit Therapieempfehlungen in wenigen Tagen online abrufbar
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Clostridium-Difficile-Infektion

Die Clostridium difficile (C. difficile) Infektion (CDI) wurde Ende der 1970er Jahre als Erreger von Durchfallerkrankungen in Zusammenhang mit einer Antibiotikabehandlung identifiziert. Die Bakterien können krankheitsauslösende Toxine bilden, das sogenannte Enterotoxin A und Zytotoxin B, die zu einer Schädigung der Darmepithelzellen und somit zu Durchfall und Darmentzündung führen.

Zu den Risikofaktoren, wann die CD-Bakterien die schädigenden Toxine bilden, zählen u.a. eine Störung der systemischen und lokalen, also im Darmsystem vorhandenen Immunabwehr, Dysbiosen infolge einer Antibiotikatherapie, Unterdrückung der Magensäureproduktion durch PPIs (2-3-fach erhöhtes Risiko), die Therapie mit NSAIDs u.a. Ibuprofen (30 % häufigeres Auftreten der CDI), hohes Alter (Patienten über 65 Jahre sind öfter betroffen) sowie Magen-Darm-Krankheiten. In letzter Zeit wird über die Zunahme der CDI-Häufigkeit, der Schwere der Erkrankungen und der Resistenz der CDI gegenüber bekannten Antibiotika berichtet.

Oft sind Patienten mit längerem Krankenhausaufenthalt betroffen, die mehrere Antibiotika erhalten haben. Zeigt sich ein wässriger Durchfall im Rahmen der Antibiotikatherapie, kann dies u.a. auf eine CDI hindeuten. Wohingegen Blut im Stuhl meist nur bei sehr schweren Verläufen nachgewiesen wird. Weitere klinische Symptome sind Bauchschmerzen und häufig Fieber. Systemische Zeichen können bei milden Verläufen fehlen. Die CDI tritt bei ambulant versorgten Patienten deutlich seltener auf. Bei unklaren chronischen Durchfallerkrankungen sollte die CDI zur Abklärung von Ursachen berücksichtigt werden.

Die Laboruntersuchung auf CDI erfolgt schrittweise. Der Glutamat-Dehydrogenase-Immuntest (CDH-Test) kann das Vorhandensein der CDI gut nachweisen. Jedoch kann damit nicht nachgewiesen werden, ob eine Toxin-Bildung vorliegt. Nach einem positiven GDH-Test sollte ein Verfahren zum Toxin-Nachweis eingeleitet werden. Das vorliegende Stuhlmaterial kann zur Toxin-Bestimmung nicht verwendet werden. Dazu ist eine frische Stuhlprobe erforderlich. Sie werden bei einem positiven GDH-Test sofort telefonisch informiert. Daher bitten wir Sie, bei der Bestellung Ihre Telefonnummer zu hinterlassen.

Wann können Sie das Laborprofil anfordern (mind. 2 sollen zutreffen)?

  1. Ihre aktuellen Beschwerden sind in Zusammenhang mit einer Antibiotika-, PPI- oder NSAID-Therapie u.a. Ibuprofen aufgetreten
  2. Ihre aktuellen Beschwerden sind nach einem längeren Krankenhausaufenthalt aufgetreten.
  3. Sie haben Alarmsymptome (u.a. Fieber, Gewichtsverlust, Lymphknotenschwelung, Blut im Stuhl)
  4. Chronische Magen-Darm-Beschwerden, besonders Durchfall und Bauchschmerzen lassen sich sehr schwer behandeln
  5. Sie leiden oft an bakteriell bedingten oder viralen Erkrankungen

Damit Sie endlich wieder mehr Lebensqualität genießen können. 

Wir wollen diese Sache für SIE klären!

Unser Labor-Profil beinhaltet folgende Leistungen:

  • Screening auf Clostridium-difficile-Infektion (GDH Stuhltest)

Welche Krankheiten können identifiziert werden?

  • Screening auf Clostridium-difficile-Infektion
  • Bei negativen Befunden werden wir alternative Verdachtsdiagnosen bei Ihren chronischen Beschwerden prüfen und eine Therapieoption empfehlen.

Wichtig: Bei einem positiven GDH-Test sollte ein spezifischer Labortest zum Nachweis des Toxins A und B der CDI erfolgen.

Zum Clostridium-Difficile-Infektion Test
  • 1. Bestellen Sie Ihren Test

    Legen Sie jetzt Ihren gewünschten Labortest in den Warenkorb und bestellen diesen. 

  • 2. Fragebogen ausfüllen

    Nach dem Kauf wird ein Kundenkonto in unserem gesicherten Laborsystem angelegt. Dort können Sie die Fragen eines Anamnese-Fragebogens beantworten. Die Zugangsdaten bekommen Sie gesondert übermittelt.

  • 3. Versand und Probenentnahme

    Wir versenden alle benötigte Materialien zu Ihnen nach Hause. Die Probenentnahmen führen Sie nach unserer Anleitung zu Hause bequem durch.

  • 4. Probe zurück schicken

    Verpacken Sie die Probe, so wie in der Anleitung beschrieben und senden Sie sie an unser Labor zurück.

  • 5. Prüfung im Labor

    Innerhalb weniger Tage analysieren wir Ihre Proben und werten die Laborergebnisse und die klinischen Angaben aus.

  • 6. Auswertung

    Sie erhalten Ihre Befunde mit Therapieempfehlung über den Kundenbereich. Falls der Test unauffällig ausfällt, ziehen wir Ihren Anamnesebogen zur Diagnose eines Reizdarmsyndroms hinzu.

Von unseren Kunden

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Laborprofil?

Ein Magen-Darm-Laborprofil umfasst mehrere Labortests, welche gezielt nach den häufigsten Magen-Darm-Krankheiten suchen. Das Laborprofil richtet sich dabei nach den Empfehlungen der europäischen und amerikanischen Leitlinien zu den am häufigsten vorkommenden Magen-Darm-Erkrankungen.

Was bedeutet es, wenn der Labortest auffällig ist?

Es gibt mehrere Ursachen, wenn der Labortest als auffällig diagnostiziert wird. Es bedeutet aber zwangsläufig nicht, dass eine Magen-Darm-Erkrankung vorliegt. Er bedeutet lediglich, dass die typischen Beschwerdemuster vorliegen. Bei einem auffälligen Labortest müssen die Befunde mittels eines speziellen Labors oder spezifischen Bildgebungsverfahren auf die eventuell vorliegende Magen-Darm-Krankheit untersucht werden. 

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein positives Calprotectin im Stuhl auf einen entzündlichen Prozess im Magen-Darm-System hinweist. Deutet hier die Symptomatik auf Morbus Chron hin, ist eine Koloskopie mit Untersuchung der Darmbiopsie nötig, um den Befund zu bestätigen. Da die Gold-Standard-Methode (mikrobielle Untersuchung der Dünndarmproben) jedoch komplex, kostenintensiv und oft mit falschpositiven Ergebnissen verbunden ist, kann die Therapieindikation auch bei einem positiven SIBO-Atemtest gestellt werden.

Was sind die Grenzen eines Laborprofils?

Unsere Laborprofile richten sich nach Leitlinienempfehlungen zu den häufigsten Magen-Darm-Krankheiten. Eine Liste dieser Krankheiten finden Sie in den Produktbeschreibungen. Deuten Ihre speziellen Symptome jedoch auf eine seltene Magen-Darm-Krankheit hin, sollten spezielle Bildgebung und Labortests durch Ihren behandelten Arzt angefordert werden.

Was sollen Sie bei Anforderung eines Laborprofils beachten?

Wurde bereits ein Labortest zur Abklärung Ihrer Beschwerden durchgeführt, muss dieser nicht noch einmal wiederholt werden. Falls bereits eine Magendarmspiegelung und Koloskopie ohne Befund durchgeführt wurden, sollten keine Labortests zur Abklärung einer Helicobacter pylori Gastritis, Zöliakie, Morbus Chron, mikroskopischer Kolitis oder Magen-Darm-Tumoren bestellt werden.

Sind bestimmte Labortests bereits veranlasst worden, ist es auch möglich, diese aus unserem umfangreichen Laborprofil zu streichen. Bitte bestellen Sie in diesem Fall trotzdem unser Laborprofil und informieren Sie uns im Fragebogen unter „weitere Angaben“ über die Art und das Ergebnis Ihrer bisherigen Untersuchungen. Wir werden das Laborprofil dann entsprechend anpassen und den überflüssigen Betrag zurückerstatten.

Wie erfolgt die Probenentnahme?

Unsere Profile beinhalten detaillierte, selbsterklärende Anleitungen zur Probenentnahme. Stuhl- und Atemluftproben können Sie selbst zu Hause entnehmen.Die Blutentnahme darf hingegen nur durch den Arzt erfolgen!Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin in unseren Laborräumen oder bei Ihrem Hausarzt. 

Wie schnell wird ein Laborbefund erstellt?

Rechnen Sie mit ca. 2-3 Werktage, nach dem wir Ihre Tests erhalten haben. 

Wie genau werden meine Proben untersucht?

Nach Eingang Ihrer Proben im Labor werden diese zunächst auf präanalytische Störungen untersucht, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Anschließend werden Ihre Blut- und Stuhlproben automatisch an unseren Geräten untersucht - die Atemluftproben analysieren wir hingegen an einem halbautomatischen Gerät der Fa. QuinTron. Danach werden die Laborergebnisse von dem medizinisch-technischen Assistenten (MTA) technisch validiert. Als nächstes erfolgt die medizinische Validation und anschließen das Erstellen eines ausführlichen, individuellen Befundes, wobei wir hierfür ebenfalls Ihre Anamnesedaten berücksichtigen.

Wie geht es nach dem Laborbefund weiter?

Unsere ausführlichen Laborbefunde umfassen Verdachtsdiagnosen ebenso wie detaillierte Informationen zur Therapieempfehlung, welche teilweise verschreibungspflichtige Medikamente beinhalten. Aus diesem Grund ist es unbedingt nötig, diese Daten mit Ihrem behandelten Arzt zu besprechen. Nur dieser kann eine anschließende Behandlung anordnen, Sie während der Therapie begleiten und Ihnen ggf. Medikamente verschreiben. Wir können Sie auch persönlich betreuen. Bitte informieren Sie sich hierzu über unser ganzheitliches Therapiekonzept.

Bitte beachten Sie, dass unsere Befunde keinen Anhalt zur Selbstbehandlung geben.

Welche Labortests sollen regelmäßig kontrolliert werden?

Wir empfehlen die Kontrolle Ihrer Labortests nur, wenn sich Ihre Magen-Darm-Beschwerden wesentlich verbessert haben. Dabei ist es nur nötig,  zuvor auffällige Labortests zu kontrollieren. Bitte nehmen Sie in diesem Fall Kontakt zu uns auf, damit wir die genaue Bestellprozedere mit Ihnen besprechen können.

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