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Chronische Dyspepsie

Chronische Dyspepsie

Normaler Preis €344,49 EUR
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Sale Ausverkauft

Beispielbefund

Anleitung Atemtest und Entnahme von Blut- und Stuhlproben

Bei Magenschmerzen und Magenbrennen sowie bei Magenblähungen, Übelkeit und Erbrechen.

  • Fragebogen zum Ausfüllen über persönliches Kundenkonto
  • Schnelle und einfache Probenentnahme zu Hause
  • Laborbericht in nur wenigen Tagen online abrufbar
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  • Übelkeit

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  • Blähungen

Chronische Dyspepsie

Die funktionelle Dyspepsie (FD) ist eine weit verbreitete Erkrankung, die in westlichen Ländern eine Prävalenz von bis zu 40 % in der Allgemeinbevölkerung hat. Die FD zeichnet sich durch ein sehr unterschiedliches klinisches Erscheinungsbild und durch einen hohen Grad an Symptomenüberlappung mit organischen oder anderen funktionellen gastrointestinalen Krankheiten aus. 


Falls Sie unter chronischen Magenschmerzen oder Magenblähungen leiden und noch nicht auf die oben genannten Krankheiten untersucht worden sind, können wir Sie bei der Diagnostik und Behandlung mit unserem Laborprofil „chronische Verstopfung“ unterstützen.

Die funktionelle Dyspepsie (FD) wird entsprechend ihrer Leitsymptome eingeteilt in: epigastrische Schmerzen (EPS) und postprandiales Distress-Syndrom (PDS). Eine FD-Diagnose kann gestellt werden, wenn organische Krankheiten ausgeschlossen sind und mindestens ein klinisches Symptom der jeweiligen Krankheiten vorhanden ist:

  • Epigastrische Schmerzen und epigastrisches Brennen für EPS
  • Postprandiales Völlegefühl und vorzeitige Sättigung für PDS
  • EPS- und PDS-Symptome überlappen sich


Für die EPS-Diagnose sollten Symptome mindestens einmal pro Woche, für die PDS-Diagnose mindestens dreimal pro Woche auftreten. Darüber hinaus treten die Dyspepsie-Symptome seit mehr als sechs Monaten auf und persistieren seit den letzten drei Monaten. Für die Diagnosestellung sollten nur moderate bis schwere Symptome berücksichtigt werden, die eine normale Alltagsaktivität von Patient:innen beeinträchtigen.


PDS-Symptome treten während des Essens oder kurz danach (etwa innerhalb von 30 Minuten) auf. Patient:innen können zusätzlich über Appetitlosigkeit, starke Übelkeit und Erbrechen berichten. Bei EPS treten Symptome unabhängig vom Essen auf. Häufige Begleitsymptome sind übermäßiges Aufstoßen, häufiges Vorkommen von Sodbrennen und Symptome des Reizdarmsyndroms. Die FD-Symptome überlappen sich bei einem größeren Teil der Patient:innen, sodass die klinische Abgrenzung beider Krankheitsuntergruppen sehr erschwert ist. Der Verlauf der funktionellen Dyspepsie ist charakterisiert durch eine lange Anamnese, variable Beschwerden ohne wesentliche Progression, wechselnde Schmerzlokalisation und Stressabhängigkeit der Beschwerden. Zu den extra gastrointestinalen Beschwerden gehören u.a. Schwitzneigung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Muskelversspannungen, funktionelle Herzbeschwerden sowie Angstzustände, Depressionen und Somatisierung.

Damit Sie endlich wieder mehr Lebensqualität genießen können. 

Wir wollen diese Sache für SIE klären!


Mit unserem Laborprofil können wir die häufigsten Ursachen von Magenbeschwerden klären. Gerne können Sie auch unser ganzheitliches Therapiekonzept in Anspruch nehmen. Die meisten Labortests sind dort enthalten. Wir können Sie persönlich betreuen und signifikant helfen.

Unser Labor-Profil beinhaltet folgende Leistungen:

  • Hämoglobin (Bluttest)
  • HbA1c (Bluttest)
  • C-reaktives Protein (Bluttest)
  • Ferritin (Bluttest)
  • IgA-Antikörper gegen Transglutaminase (Bluttest)
  • IgE gesamt (Bluttest)
  • Diaminoxidase (DAO, Bluttest)
  • Laktose-Atemtest (Bestimmung von H2, CH4 und CO2)
  • Fruktose-Atemtest (Bestimmung von H2, CH4 und CO2)
  • iFOBT (Nachweis okkulten Blutes im Stuhl)
  • Calprotectin (Stuhltest)
  • Helicobacter Pylori Antigen (Stuhltest)
  • Pankreas Elastase (Stuhltest)

Welche Krankheiten können mit dem Test identifiziert werden?

  • Entzündliche Darmkrankheiten (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Zöliakie
  • Gastrointestinale Blutungen
  • Kolonkarzinom
  • Allergien
  • Histamin-Intoleranz
  • Exokrine Pankreasinsuffizienz
  • Helicobacter-pylori-assoziierte Gastritis
  • Dünndarmfehlbesiedlung, Laktose- und Fruktose-Intoleranz
  • Diabetes Melitas
  • Funktionellen Dyspepsie und Reizdarmsyndrom
  • Hinweise auf eine FODMAP-Intoleranz
  • Mastzellaktivierungssyndrom
Zum Test für chronische Dyspepsie
  • 1. Bestellen Sie Ihren Test

    Legen Sie jetzt Ihren gewünschten Labortest in den Warenkorb und bestellen diesen. 

  • 2. Fragebogen ausfüllen

    Nach dem Kauf wird ein Kundenkonto in unserem gesicherten Laborsystem angelegt. Dort können Sie die Fragen eines Anamnese-Fragebogens beantworten. Die Zugangsdaten bekommen Sie gesondert übermittelt.

  • 3. Versand und Probenentnahme

    Wir versenden alle benötigte Materialien zu Ihnen nach Hause. Die Probenentnahmen führen Sie nach unserer Anleitung zu Hause bequem durch.

  • 4. Probe zurück schicken

    Verpacken Sie die Probe, so wie in der Anleitung beschrieben und senden Sie sie an unser Labor zurück.

  • 5. Prüfung im Labor

    Innerhalb weniger Tage analysieren wir Ihre Proben und werten die Laborergebnisse und die klinischen Angaben aus.

  • 6. Auswertung

    Sie erhalten Ihre Befunde mit Therapieempfehlung über den Kundenbereich. Falls der Test unauffällig ausfällt, ziehen wir Ihren Anamnesebogen zur Diagnose eines Reizdarmsyndroms hinzu.

Von unseren Kunden

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Laborprofil?

Ein Labor-Profil umfasst mehrere Labortests, welche in diesem Fall, gezielt nach den häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen sucht. 

Das Laborprofil richtet sich dabei nach den Empfehlungen der europäischen und amerikanischen Leitlinien zu den am häufigsten vorkommenden Magen-Darm-Erkrankungen.

Was bedeutet es, wenn der Labortest auffällig ist?

Es gibt mehrere Ursachen, wenn der Labortest als auffällig diagnostiziert wird. Es bedeutet aber zwangsläufig nicht, dass eine Magen-Darm-Erkrankung vorliegt. Er bedeutet lediglich, dass die typischen Beschwerdemuster vorliegen. Bei einem auffälligen Labortest müssen die Befunde mittels eines speziellen Labors oder spezifischen Bildgebungsverfahren auf die eventuell vorliegende Magen-Darm-Krankheit untersucht werden. 

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein positives Calprotectin im Stuhl auf einen entzündlichen Prozess im Magen-Darm-System hinweist. Deutet hier die Symptomatik auf Morbus Chron hin, ist eine Koloskopie mit Untersuchung der Darmbiopsie nötig, um den Befund zu bestätigen. Da die Gold-Standard-Methode (mikrobielle Untersuchung der Dünndarmproben) jedoch komplex, kostenintensiv und oft mit falschpositiven Ergebnissen verbunden ist, kann die Therapieindikation auch bei einem positiven SIBO-Atemtest gestellt werden.

Was sind die Grenzen eines Laborprofils?

Unsere Laborprofile richten sich nach Leitlinienempfehlungen zu den häufigsten Magen-Darm-Krankheiten. Eine Liste dieser Krankheiten finden Sie in den Produktbeschreibungen. Deuten Ihre speziellen Symptome jedoch auf eine seltene Magen-Darm-Krankheit hin, sollten spezielle Bildgebung und Labortests durch Ihren behandelten Arzt angefordert werden.

Was sollen Sie bei den Anforderungen eines Laborprofils beachten?

Wurde bereits ein Labortest zur Abklärung Ihrer Beschwerden durchgeführt, muss dieser nicht noch einmal wiederholt werden. Falls bereits eine Magendarmspiegelung und Koloskopie ohne Befund durchgeführt wurden, sollten keine Labortests zur Abklärung einer Helicobacter pylori Gastritis, Zöliakie, Morbus Chron, mikroskopischer Kolitis oder Magen-Darm-Tumoren bestellt werden.

Sind bestimmte Labortests bereits veranlasst worden, ist es auch möglich, diese aus unserem umfangreichen Laborprofil zu streichen. Bitte bestellen Sie in diesem Fall trotzdem unser Laborprofil und informieren Sie uns im Fragebogen unter „weitere Angaben“ über die Art und das Ergebnis Ihrer bisherigen Untersuchungen. Wir werden das Laborprofil dann entsprechend anpassen und den überflüssigen Betrag zurückerstatten.

Wie erfolgt die Probenentnahme?

Unsere Profile beinhalten detaillierte, selbsterklärende Anleitungen zur Probenentnahme. Stuhl- und Atemluftproben können Sie selbst zu Hause entnehmen.Die Blutentnahme darf hingegen nur durch den Arzt erfolgen!Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin in unseren Laborräumen oder bei Ihrem Hausarzt. 

Wie schnell wird ein Laborbefund erstellt?

Rechnen Sie mit ca. 2-3 Werktage, nach dem wir Ihre Tests erhalten haben. 

Wie genau werden meine Proben untersucht?

Nach Eingang Ihrer Proben im Labor werden diese zunächst auf präanalytische Störungen untersucht, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Anschließend werden Ihre Blut- und Stuhlproben automatisch an unseren Geräten untersucht - die Atemluftproben analysieren wir hingegen an einem halbautomatischen Gerät der Fa. QuinTron. Danach werden die Laborergebnisse von dem medizinisch-technischen Assistenten (MTA) technisch validiert. Als nächstes erfolgt die medizinische Validation und anschließen das Erstellen eines ausführlichen, individuellen Befundes, wobei wir hierfür ebenfalls Ihre Anamnesedaten berücksichtigen.

Wie geht es nach dem Laborbefund weiter?

Unsere ausführlichen Laborbefunde umfassen Verdachtsdiagnosen ebenso wie detaillierte Informationen zur Therapieempfehlung, welche teilweise verschreibungspflichtige Medikamente beinhalten. Aus diesem Grund ist es unbedingt nötig, diese Daten mit Ihrem behandelten Arzt zu besprechen. Nur dieser kann eine anschließende Behandlung anordnen, Sie während der Therapie begleiten und Ihnen ggf. Medikamente verschreiben. Wir können Sie auch persönlich betreuen. Bitte informieren Sie sich hierzu über unser ganzheitliches Therapiekonzept.

Bitte beachten Sie, dass unsere Befunde keinen Anhalt zur Selbstbehandlung geben.

Welche Labortests sollen regelmäßig kontrolliert werden?

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